Website mit Webhosting und WordPress – verrückte Idee

Website mit Webhosting und WordPress – verrückte Idee

Website mit Webhosting und WordPress – verrückte Idee

Website erstellen – echt jetzt?

Mal ehrlich… irgendwo stimmt doch da was nicht, dachte ich so. Da wirst du geboren, schuftest dein halbes Leben lang mit echten, ehrlichen Dingen und irgendwann wachst du morgens auf, starrst auf diesen Kasten namens Computer und denkst dir: „Dieses Internet, wo die ganze Welt drin rumtrampelt… das gucke ich mir jetzt mal genauer an.“ Einfach so.

Ich wollte wissen, wie so eine Website gebaut wird. Nur Neugierde – sonst nix.

Aber warum nur? Eigentlich war es so, dass Computer für die jungen Menschen sind, wir „Alten“ haben das Telefon mit Schnur und den Zettelblock. Das hat Jahrzehnte gereicht. Aber irgendwann sitzt du abends da, starrst auf diesen Kasten auf dem Schreibtisch und denkst „Was steckt da alles drin?“

Je mehr ich da erfahren hab, desto stärker war ich interessiert. Da wurde ehrlich zur Sucht. Irgendwann dachte ich: „Jo, warum nicht. Interessiert zwar niemand was du so zu sagen hast, egal, mach’s trotzdem.“

Der Entschluss war dann schnell gefasst, aber die ersten Schritte?

Junge, Junge… das war alles andere als ein Spaziergang. Da stehst du vor einer völlig neuen Technikwelt und suchst den Startpunkt. Die ersten Schritte fühlen sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser. Einen großen Plan hatte ich nicht, ich hatte einfach nur Lust am „Machen“.

Diese blöde Komfortzone zu verlassen, tut in dem Alter fast so weh wie ein Hexenschuss im Schlaf.

Themen hatte ich. Da ich seit 20 Jahren an Angststörungen und Panikattacke leide wollte ich dazu schreiben. Gerade, weil ich da einige Wege und Mittel gefunden habe, die helfen. Und ich trotz der Angst und Panik wieder Lebensfreude gefunden habe und glücklich bin.

Okay, dachte ich, das Thema hast du. Aber was ich jetzt mit dieser Technik.

WordPress – Das Buch mit sieben Siegeln

Das Beste ist ja dieses WordPress. Überall hörst du die Schlaumeier quatschen: „Das ist der Standard, total flexibel, ganz einfach zu bedienen.“ Ja, von wegen! Da ist am Anfang nix einfach! Wenn du das erste Mal dieses sogenannte Dashboard aufmachst, sitzt du da, starrst erst mal zehn Minuten ins Leere und siehst überhaupt nichts außer einem riesigen Haufen Optionen, Menüs und Einstellungen, die dir völlig fremd sind. Dann noch die Themes, Plugins, Konfigurationen… eine eigene Welt. Keiner hat dich davor gewarnt.

Mein Einstieg war ein einziges, Ausprobieren. Was passiert, wenn ich hier klicke? Warum sieht das Layout auf dem Smartphone jetzt eigentlich komplett anders aus als auf dem Bildschirm? Es gab Momente, da hätte ich das ganze System am liebsten wieder gelöscht, weil überhaupt nichts so funktionierte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber es gab ja dann doch diese Lernkurve. Und jetzt hat es mich gepackt.

Webhosting & Domains – mit echter Überforderung

Was ich nicht wusste: Wer eine Webseite bauen will, braucht ein Zuhause für seine Daten. Webhosting nennt sich der Spaß. Klingt hochtechnisch, ist aber am Ende eine reine Frage von Entscheidungen. Welcher Anbieter taugt was, und wo zahlst du am Ende nur für heiße Luft? Ich habe verdammt schnell gelernt: Billig ist nicht gleich preiswert, und beim Hosting zahlst du den Geiz direkt mit deinen Nerven. Da gibt es viele Anbietern. Und die richtige Auswahl zu treffen ist ehrlich – nicht einfach!

Und dann die Domains, die Namen für das eigene Projekt. Du sitzt stundenlang da, denkst dir die kreativsten, knackigsten Internet-Adressen aus – tippst sie voller Stolz ein und das System meldet dir eiskalt: „Schon weg.“ Die guten Adressen sind alle schon besetzt.

Die absolute Krönung ist dann der erste Umzug der Seite zu einem anderen Webhosting-Anbieter. Da merkst du erst mal ganz schnell, ob dein Gehirn überhaupt alles verstanden hat. Und wie du schnell und einfach umziehen kannst. Da lernst du den Wert von Backups zu schätzen.

Webseiten – Maurerarbeiten am Bildschirm

Ich dachte immer einfach: Zack zack – und die Website ist fertig. Ne, stimmt nicht. So eine Webseite entsteht nicht von heute auf morgen. Das ist ein Projekt, das wächst. Am Anfang hast du oft nur eine vage Idee im Kopf. Und dann geht es an die Umsetzung. Das ist wie beim Hausbau – du fängst beim Grundriss an, verlegst die unsichtbaren Leitungen und ganz am Ende kümmerst du dich um die Fassade und die Farben.

Das Verrückte ist: Die Entwicklung findet hauptsächlich in deiner eigenen Birne statt, während du mit eckigen Augen vor dem Bildschirm sitzt. Du marschierst voller Überzeugung in die Küche, um dir einen Kaffee zu holen, kommst zurück, guckst den Bildschirm an und denkst, der Router im Kopf hätte sich komplett aufgehängt. Du hast das, was du vor fünf Minuten noch für genial hieltest, völlig vergessen oder wirfst es direkt wieder in den digitalen Papierkorb, weil es aussieht wie Kraut und Rüben.

Ideen kommen und gehen. Und das Spannende ist: Eine Webseite ist nie fertig. Nie! Das Ding ist wie ein Gebrauchtwagen ohne Serviceheft. Kaum läuft die Kiste halbwegs, fängst du wieder an zu reparieren. Hier den Text verbessern, da ein Bild austauschen, dort die Navigation flüssiger machen. Das ist ein ständiges Verfeinern. Aber wenn du dann die URL oben in den Browser eintippst, Enter drückst und siehst, wie das Design aussieht und die Inhalte funktionieren – das ist das stolze Gefühl, für das man die ganze Sache macht.

SEO & Google – Der Kampf im Unsichtbaren

Wenn die Seite endlich online ist, kommt die große Ernüchterung: Es merkt erst mal kein Schwein. Du bist ein winziger „Fliegenschiss“ in einem gigantischen Ozean aus Inhalten. Hier kommen SEO und Google ins Spiel. Lange Zeit war das für mich auch nur so ein magisches Kürzel für Leute, die schlau klingen wollen, um ihr Ego zu füttern. Aber dann begreifst du: Es geht schlicht darum, überhaupt gefunden zu werden. Das Spiel mit den Suchmaschinen ist eine Mischung aus Analyse und Psychologie. Du musst lernen, wonach die Menschen da draußen eigentlich wirklich suchen. Wie musst du die Inhalte aufbereiten, damit Google dich nicht auf Seite 500 im Nirgendwo vergräbt?

Wenn du dann in der Statistik die ersten echten Besucher siehst – nicht deine Frau, nicht deine Kumpels, sondern wildfremde Menschen, die über die Suche auf deine Seite gekommen sind – das ist ein echtes Highlight. Der Moment, in dem aus dem privaten Bastelprojekt eine öffentliche Plattform wird. Aber es ist verdammt anstrengend. Du optimierst, analysierst, passt an – und manchmal passiert tagelang überhaupt nichts. SEO ist kein Sprint, das ist ein zäher Ausdauersport, bei dem man ständig den Algorithmen hinterherläuft. Du wirst zum Hobby-Analysten der eigenen Couch.

Website – Und jetzt? Hat’s was gebracht

Am Ende kommst du zu einer einzigen Erkenntnis: Das Internet ist genau wie das Älterwerden oder der Berufsleben-Wahnsinn. Jeden verdammten Morgen leuchtet irgendwo eine neue Idee auf. Heute funktioniert ein vielleicht Plugin nicht, morgen musste an der SEO arbeiten. Neue Artikel müssen geschrieben werden. Updates müssen laufen. Oder du würdest am liebst die ganze Seite umbauen.

Ich sag’s euch ehrlich: Ja, harte Arbeit – gerade am Anfang. Eine steile Lernkurve, wenn du echt Bock hast. Fehler inclusive. Aber dann macht’s richtig Spaß. Wirklich! Und ja, fluchen und ärgern und aufregen gehört manchmal dazu. Is halt so!

Echt jetzt – ich bin froh, dass ich gestartet bin, auch noch mit über 60. Das Bauen von Websites kennt keine Altersgrenzen. Nein, meine Websites sind keine Profi-Produkte, nicht perfekt. Manche lachen sich wahrscheinlich schepp. Ist mir aber egal. Ich habe mir getraut – das ist mir wichtig.

Und so habe ich mittlerweile vier Websites, die ich veröffentlich habe:

ANGST-ERFAHRUNGEN.de

LEBEN-UND-ALLTAG.de

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